c.HANGE-Handwerker als Gestalter der Wärmewende

Kurzbezeichnung: c.HANGE
Förderung:  Trafo BW – Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg
Projektträger:  Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Fördernummer laut Bescheid: BWT17004
Start: Mai 2017
Ende: April 2019
Projektdauer: 2 Jahre
Projektleitung: Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl

Im Angesicht des Klimawandels sind sich Forschung, Beratung und Politik weitgehend einig: Eine Transformation des Energiesystems ist notwendig. Große Teile des Energieverbrauchs unserer Gesellschaft gehen auf Gebäude zurück und bei vielen dieser Gebäude bestehen enorme Energieeinsparungspotenziale. Jedoch werden besonders in Privathaushalten oft Investitionen gescheut, obwohl diese auch klare finanzielle Vorteile für Eigenheimbesitzer aufweisen können. An diesem Punkt setzt das c.HANGE Projekt mit dem Ziel an, die Beratungssituation zwischen Handwerkern und Endkunden insofern zu verbessern, dass eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils von Erneuerbarer Wärme (mit Fokus auf selbst genutzten oder privat vermieteten Gebäuden) realisiert wird. Das Wechselspiel zwischen Handwerkern und Endkunden wird detailliert analysiert, um sowohl passende Hilfsmittel (z.B. fachlich, methodisch, kommunikativ) zu nutzen, als auch systematisch neue Dienstleistungen (rund um die Beratung) zu entwickeln. Dadurch verbessert sich die Beratungsleistung der Handwerker und die Kundenzufriedenheit steigt. Diese Wechselbeziehung gilt es im Projekt zu erproben und nachzuweisen.

Im Angesicht des Klimawandels sind sich Forschung, Beratung und Politik weitgehend einig: Eine Transformation des Energiesystems ist notwendig. Große Teile des Energieverbrauchs unserer Gesellschaft gehen auf Gebäude zurück und bei vielen dieser Gebäude bestehen enorme Energieeinsparungspotenziale. Jedoch werden besonders in Privathaushalten oft Investitionen gescheut, obwohl diese auch klare finanzielle Vorteile für Eigenheimbesitzer aufweisen können. An diesem Punkt setzt das c.HANGE Projekt mit dem Ziel an, die Beratungssituation zwischen Handwerkern und Endkunden insofern zu verbessern, dass eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils von Erneuerbarer Wärme (mit Fokus auf selbst genutzten oder privat vermieteten Gebäuden) realisiert wird. Das Wechselspiel zwischen Handwerkern und Endkunden wird detailliert analysiert, um sowohl passende Hilfsmittel (z.B. fachlich, methodisch, kommunikativ) zu nutzen, als auch systematisch neue Dienstleistungen (rund um die Beratung) zu entwickeln. Dadurch verbessert sich die Beratungsleistung der Handwerker und die Kundenzufriedenheit steigt. Diese Wechselbeziehung gilt es im Projekt zu erproben und nachzuweisen.

Unterziele dieses Vorhabens sind dabei:

  • Analyse und Optimierung der Kommunikation zwischen Privatkunden und Handwerkern im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk,
  • Erarbeitung von politischen und rechtlichen Instrumenten sowie unternehmerischen Ansätzen zur Steigerung des Anreizes für Installationen von klimaschonender Haustechnik durch das Handwerk
  • Entwicklung von Schulungselementen für das SHK- Handwerk speziell im Bereich erneuerbare und klimaschonende Wärmebereitstellung
  • Potenzialanalyse bezüglich der Nutzung innovativer Informationstechnologien (z.B. Sensorik), um die Beratungsprozesse bzw. die Dienstleistungsqualität rund um den Heizungsaustausch zu optimieren (Stichwort „Handwerk 4.0″)
  • Entwicklung einer Energieeffizienzversicherung zur Risikominderung und Sicherung der wirtschaftlichen Rentabilität eines Heizungstausches
  • Erarbeitung einer Strategie zur Verbreitung der Lösungsansätze

Diese Ziele werden in einem konkreten räumlichen Handlungskontext definiert. Durch spezifische multidimensionale Interventionen wird neues Transformationswissen hinsichtlich vorhandener Hemmnisse und deren Überwindung gewonnen und in die Praxis transportiert. Technologisch liegt der Fokus dieses Vorhabens dabei nicht auf wärmenetzgebundenen Ansätzen, sondern auf zukunftsorientierten Einzelheizungen, etwa solarthermischen Anlagen, hocheffizienten, insbesondere erdgekoppelten, Wärmepumpen, Biomasse-Technologien und Mikro-KWK. Dabei wird auch auf das Wechselspiel zwischen Heizungsoptimierung und Verbesserung der Gebäudehülle eingegangen. Die Koordination des Projektes liegt bei dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu), welches in einem Konsortium von verschiedenen Forschungs- und Praxispartnern agiert.

Das Fraunhofer FIT konzentriert sich im Rahmen des Projektes auf folgende Teilaspekte:

  • Kosten- und Wirkungsanalyse Sanierungsberatung: Schaffung von Transparenz über mögliche finanzielle Einsparungen je nach Beratungsform, Ausgangssituation und Rahmenbedingungen der Kunden.
  • Entwicklung und Erprobung neuer Dienstleistungen: Entwicklung von neuen Dienstleistungen zur Verbesserung der Angebotssituation und der Beratungsleistung.
  • Einsparversicherung: Erforschung von Modellierungs- und Darstellungsmöglichkeiten von Garantien und Versicherungen für Energieeffizienzmaßnahmen.
  • Entwicklung und Erprobung von Schulungsmaterialien: Erstellung von Schulungsmaterialien zur Qualifizierung von (potenziellen) Mitarbeitern in SHK-Betrieben.
  • Publikationen: Als Forschungsinstitut steht für uns besonders die Veröffentlichung von Publikationen zu ausgewählten Ergebnissen im Vordergrund.

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