Aktuelles am FIM

Immer auf dem Laufenden

Aktuelle Meldungen vom Kernkompetenzzentrum FIM

Interview mit Prof. Dr. Jens Strüker im aktuellen Artikel des Tagesspiegels

„Wir neigen in Deutschland dazu, immer gleich in die Extreme zu gehen.“

Im Rahmen des aktuellen Artikels „Der Streit um die Luca-App zeigt all die verpassten Chancen“ des Tagesspiegels gibt unser stellvertretender wissenschaftlicher Leiter Prof. Dr. Jens Strüker seine Einschätzung zur Entwicklung und Verbreitung der Luca-App. Die Luca-App soll eine digitale Kontakt-Nachverfolgung zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie bieten und damit neben Schnelltests und Impfungen Öffnungsschritte ermöglichen. Die Verbreitung der App sei laut den Autor*innen jedoch mäßig vorangegangen. Politik und Datenschützer reagierten darauf nur mit gegenseitigen Vorwürfen.

Der Experte Prof. Dr. Jens Strüker sieht das Problem der digitalen Pandemiehelfer im Grundsätzlichen. So müsse laut Strüker „alles sofort digitalisiert werden – oder eine Lösung werde direkt öffentlich zerrissen, wenn eine Schwachstelle bekannt würde“. Er setzt daher mehr auf Geschwindigkeit als auf Perfektion durch die parallele Entwicklung mehrerer vergleichbarer Prototypen.

Seine Einschätzung zur Wirksamkeit der Luca-App und Weiteres lesen Sie im Artikel. 

Start des Bewerbungszeitraumes für die Blocklehrveranstaltung Strategisches IT-Management

FIM: Praxis, Forschung und Lehre

Noch bis zum 26.04.2021 läuft die Bewerbungsfrist für die Blocklehrveranstaltung „Strategisches IT-Management“. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, weshalb IT-Management von strategischer Bedeutung für Unternehmen ist. Zentraler Teil der Veranstaltung sind Workshops zu den Themen Blockchain, Digitale Services, Digitale Plattformen & Plattformökonomie sowie Agiles Projektmanagement. Nähere Informationen zum Bewerbungsprozess und zum Ablauf der Lehrveranstaltung finden Sie im Digicampus und auf unserer Website. Bewerben können Sie sich unter diesem Link

Bewerbungsphase für Seminare

Auch in diesem Semester kannst Du dich wieder für unsere Seminare bewerben. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 05. April. Weitere Informationen zu unseren angebotenen Veranstaltungen und den Link zur Online-Bewerbung findest Du auf unserer Lehre Homepage und auf unserer Informationsseite für Seminare.

 

Erfolgreiche Promotion von Christian Regal

Am 26. Februar 2021 wurde unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Christian Regal erfolgreich an der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Augsburg promoviert.

In seiner Dissertation mit dem Titel „Socio-Technical Analysis and Design of Digital Workplaces to Foster Employee Health“ untersucht er die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit von Beschäftigten und leitet daraus technologische, organisatorische und individuelle Rahmenbedingungen für die Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes ab.

Der Disputationsvortrag fand unter Einhaltung eines strengen Hygieneplans und unter der Beteiligung von Prof. Dr. Andreas Rathgeber, Prof. Dr. Henner Gimpel, Prof. Dr. Elisabeth André und Prof. Dr. Markus Sause physisch statt.

Wir gratulieren Christian zur erfolgreichen Promotion und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Weitere Informationen zu seiner Forschung finden Sie unten.

Die Digital Leadership Academy geht in die zweite Runde

Die Digital Leadership Academy (DLA) geht in die zweite Runde – und Du kannst Dich noch bis zum 05. Mai bewerben!

Die DLA ist ein studienbegleitendes Zusatzprogramm für engagierte Masterstudierende, die sich über ihr Studium hinaus für aktuelle, interdisziplinäre Themen der Digitalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft interessieren sowie später im Beruf Führungsverantwortung übernehmen möchten. Gemeinsam mit renommierten Partnern aus der Wirtschaft lassen wir über 15 Jahre Erfahrungen aus der Durchführung des CHE-prämierten Elitenetzwerk-Masterstudiengangs Finanz- & Informationsmanagement in die Programmgestaltung einfließen.

Die DLA kombiniert die Themenbereiche Thought Leadership, People Leadership und Praxisvernetzung in zwei Präsenzphasen, die sich innerhalb eines Jahres parallel zum Studium absolvieren lassen. Darüber hinaus umfasst das Programm ein ausgeklügeltes Mentoring-System mit Mentoren aus Wissenschaft und Praxis. So kannst Du Dir schon während Deines Studiums ein Netzwerk aufbauen. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit, Praktika bei unseren Partnern zu absolvieren und Dich in der Forschung zu erproben.

Neugierig geworden?
Weitere Informationen zum Programm, den Informationsveranstaltungen, den beteiligten Partnern sowie zur Bewerbung für den zweiten Jahrgang findest Du unter:

FIM-Alumni Startup credium in Fraunhofer Tech Transfer Fond aufgenommen

Wir gratulieren unseren Alumni Wolfgang Kratsch, Timm Tränkler und Lars Wederhake zum Investment des Fraunhofer Tech Transfer Fonds in ihr Startup credium. Die credium GmbH, welche an der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT und dem Kernkompetenzzentrum FIM entstanden ist, stellt mithilfe von KI-Algorithmen eine digitale, flächendeckende und qualitativ fundierte Immobilienauskunft bereit. Dies erlaubt Finanzdienstleistern wie Gebäudeversicherern oder Hypothekenbanken, interne Prozesse deutlich schneller, zuverlässiger und kosteneffizienter abzuwickeln. Dazu analysiert und kombiniert das Team aus Data Scientists und Softwareentwicklern verschiedene Datenquellen wie Luftbildaufnahmen und 3D-Punktwolken auf Basis neuester Technologien.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem untenstehenden Link.

Erfolgreiche Einreichungen bei der renommierten Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik 2021

Auch in diesem Jahr werden die Wirtschaftsinformatiker*innen der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und des Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement wieder zahlreich auf der Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik vertreten sein. Die diesjährige WI wird vom 09. bis zum 11. März 2021 in einem virtuellen Rahmen stattfinden.   

Insgesamt wurden bei der WI 2021 sieben Beiträge von Forschungsteams zur Präsentation und Veröffentlichung angenommen:  

  • „A Taxonomy of Industrial IoT Platforms Architectural Features“ (Laurin Arnold, Jan Jöhnk, Nils Urbach, Flo Vogt)
  • „What Do We Really Need? A Systematic Literature Review of the Requirements for Blockchain-based E-government Services“ (Julia Amend, Julian Kaiser, Lucas Uhlig, Nils Urbach, Fabiane Völter)
  • „Through the Cognitive Functions Lens – A Socio-Technical Analysis of Predictive Maintenance“(Alexander Stohr, Jamie O‘Rourke)
  • „Becoming a Product-Service System Provider –A Maturity Model for Manufacturers“ (Björn Häckel, Rocco Huber, Bastian Stahl, Maximilian Stöter)
  • „A Holistic Framework for AI Systems in Industrial Applications“ (Can Kaymakci, Simon Wenninger, Alexander Sauer)
  • Managing My Bladder Dictates My Daily Routines – A Model for Design and Adoption of mHealth in Chronic Disease Management (Burkhard Michael, Jannik Lockl, Nicolas Ruhland, Tristan Zürl)
  • „Structuring the Jungle of Capabilities Fostering Digital Innovation”
    (Christoph Buck, Timo Grüneke, Katharina Stelzl)

Wir gratulieren Ulrich König zur erfolgreichen Promotion

 

Am 02. Februar 2021 wurde Ulrich König an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth erfolgreich promoviert. In seiner Dissertation mit dem Titel „Advanced Process Digitalization, Compliance, and Automation“ untersucht Dr. Ulrich König die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Geschäftsprozessmanagement, mit Hauptaugenmerk auf Process Compliance und Automation. In seinem Kolloquium zeigte er die Potenziale von mobilen Geräten zur Verbesserung von Produktionsprozessen, insbesondere für KMUs, auf. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen fand das Kolloquium vollständig digital mit den Prüfern Prof. Dr. Jens Strüker, Prof. Dr. Maximilian Röglinger und Prof. Dr. Michael Rosemann der Queensland University of Technology statt.

 

Wir gratulieren Dr. Ulrich König zur erfolgreichen Promotion und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Dr. Ulrich König, Prof. Dr. Jens Strüker oder Prof. Dr. Maximilian Röglinger.

 

Wir gratulieren Daniel Rau zur erfolgreichen Promotion

Am 26. Januar 2021 promovierte er mit seinem Kolloquium erfolgreich an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie fand das Kolloquium vollständig digital statt.

In seiner Dissertation mit dem Titel „Unblackboxing Digital Services – Spotlight on Data and Interaction“ untersucht er digitale Services. Dabei wirft er einen innovativen Blick auf die branchenübergreifenden Konzepte Datenschutz und Proaktivität. Darüber hinaus analysiert er die Spezifika digitaler Services im Einzelhandel und der Finanzdienstleistungsbranche. Betreut wurde er von seinem Doktorvater Prof. Dr. Maximilian Röglinger sowie Prof. Dr. Henner Gimpel.

Wir freuen uns sehr, dass Daniel seine Promotion in knapp drei Jahren mit der Bestnote „summa cum laude“ abgeschlossen hat.

Wechsel von Prof. Dr. Henner Gimpel an die Universität Hohenheim

 

Zum 1. Januar 2021 hat Prof. Dr. Henner Gimpel den Lehrstuhl für Digitales Management an der Universität Hohenheim übernommen. Wir freuen uns, dass uns Prof. Gimpel trotz seines Wechsels in der Leitung des Kernkompetenzzentrums FIM und der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT erhalten bleibt. Zusammen mit seinem Team in Augsburg wird er seine Arbeit in den Forschungsbereichen Digital Life, Customer Relationship Management (CRM) und Management im digitalen Zeitalter fortsetzen sowie in Hohenheim sukzessive einen weiteren Standort des Kernkompetenzzentrums FIM aufbauen. Ebenso wird die Digital Leadership Academy um den Standort Hohenheim erweitert. Durch die Nähe zu potenziellen Praxispartnern in der Stuttgarter Umgebung können außerdem neue Kooperationen aufgebaut werden.

 

Hospital 4.0 – Digital-unterstütze Krankenhauslogistik von morgen

Das BMBF-geförderte Projekt »Hospital 4.0 – Schlanke digital-unterstütze Logistikprozesse in Krankenhäusern« geht nach drei Jahren zu Ende. Im Projekt wurde die Weiterentwicklung und beispielhafte Umsetzung von innovativen Logistiksystemen in Krankenhäusern durch den Einsatz digitaler Technologien in zwei bayerischen Krankenhäusern untersucht. Durch eine sinnvolle Digitalisierung der Krankenhauslogistik konnten mehr Transparenz sowie effizientere Logistikprozesse geschaffen werden.  

Um weitere Krankenhäuser bei der schrittweisen Weiterentwicklung der eigenen Krankenhauslogistik zu unterstützen, wurde darüber hinaus ein umfassendes Lernkonzept entwickelt. Auf unserer Webseite hospital40.net stellen wir Lehrvideos und Werkzeuge zur digitalen Transformation der Krankenhauslogistik zur Verfügung. Ein gleichnamiges Buch »Hospital 4.0 – Schlanke, digital-unterstützte Logistikprozesse in Krankenhäusern« erscheint voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 im Springer Gabler Verlag. 

Automatisierung und Kundenorientierung in der Finanzbranche – Ein Gegensatz?

Dr. Anna Maria Oberländer und Prof. Dr. Björn Häckel haben mit der Deutschen Leasing AG darüber gesprochen, warum Kundenorientierung und Automatisierung in der Finanzbranche keinen Gegensatz darstellen. Im Gegenteil, der Kunde und die Schaffung einer individuellen Customer Experience sind durch die starke Wettbewerbsdynamik wieder verstärkt in den Mittelpunkt der digitalen Transformation gerückt. Dabei ermöglichen digitale Technologien das Angebot von innovativen Wertversprechen, während nicht sichtbare Prozesse im Hintergrund automatisiert werden können. Um diese Balance zu finden, ist kundenzentrierte Digitale Innovation und die Fähigkeit, über die eigenen Branchengrenzen hinaus zu denken, zu einer Schlüsselkompetenz für Finanzdienstleister geworden. 

Erfolgreiche Einreichungen bei der renommierten International Conference on Information Systems 2020

Auch in diesem Jahr werden die Wirtschaftsinformatiker*innen der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT wieder zahlreich auf der International Conference on Information Systems (ICIS) vertreten sein. Die diesjährige ICIS findet vom 13. bis zum 16. Dezember 2020 in einem virtuellem Rahmen (urspr. Hyderabad, Indien) statt. 

Insgesamt wurden bei der ICIS 2020 drei Beiträge von Forschungsteams zur Präsentation und Veröffentlichung angenommen: 

„Digital Nudging in Online Grocery Stores – Towards Ecologically Sustainable Nutrition“ (Michelle Berger, Chiara Müller, Niclas Nüske) 

„Considering Characteristics of Technologies at the Digital Workplace: The Influence on Technostress“ (Julia Becker, Michelle Berger, Julia LanzlHenner Gimpel, Christian Regal) 

Pushing the Frontiers of Service Research – A Taxonomy of Proactive Services (Luise-Henriette Perlitt, Daniel Rau, Maximilian Röglinger, Annette Wenninger) 

WirtschaftsWoche-Ranking 2020

Auch dieses Jahr hat die WirtschaftsWoche wieder untersucht, wer die publikationsstärksten Forschenden und Hochschulen in der Betriebswirtschaftslehre sind. Dabei wurden Prof. Dr. Maximilian Röglinger und Prof. Dr. Nils Urbach, stellvertretende Leiter des Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement und der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, unter den top zehn Prozent der Forscher*innen für Betriebswirtschaftslehre gelistet. Zudem zählt Prof. Dr. Maximilian Röglinger zu den top fünf Prozent der Forscher*innen für Betriebswirtschaftslehre der letzten fünf Jahre. Auch auf der Liste der „Jungen Wilden“, welche die forschungsstärksten Betriebswirt*innen unter 40 Jahren auszeichnet, ist er mit Platz 15 auf einem der vordersten Ränge vertreten.

Wir gratulieren Vanessa Graf zur erfolgreichen Promotion

Am 30. November 2020 wurde die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik Dr. Vanessa Graf, erfolgreich an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg promoviert. Das Kolloquium fand unter Einhaltung eines strengen Hygieneplans und Abstandsregeln physisch statt.

In ihrer Dissertation mit dem Titel „Investigating the potential of digital technologies for sustainable development“ untersuchte sie die Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Information Systems, mit Hauptaugenmerk auf sozialer Nachhaltigkeit. Dr. Vanessa Graf konnte ihre Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidigen.

Frau Dr. Vanessa Graf ist seit der Geburt ihrer Tochter im Jahre 2019 in Elternteilzeit und konnte ihre Promotion damit insgesamt in einer Gesamtzeit von unter vier Jahren abschließen. Wir gratulieren Frau Dr. Vanessa Graf recht herzlich und freuen uns mit ihr über diesen großen Erfolg.

Wir gratulieren Wolfgang Kratsch zur erfolgreichen Promotion

Am 15. Dezember 2020 wurde Herr Wolfgang Kratsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozess-management und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschafts-informatik, erfolgreich an der Rechts- und Wirtschafts-wissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth promoviert. Das Kolloquium fand aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen virtuell statt. Die Prüfung wurde von Prof. Dr. Baier als Vorsitzenden abgehalten, während Prof. Dr. Röglinger die Rolle des Erstprüfers und Prof. Dr. Eymann die des Zweitprüfers übernahm.

In seiner Dissertation mit dem Titel “Data-driven Management of Interconnected Business Processes – Contributions to Predictive and Prescriptive Process Mining” stellt Herr Kratsch Ansätze vor, die unstrukturierte Datenquellen, wie bspw. Videodaten, für das Process Mining erschließen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf zukunftsorientierten, prädiktiven (Was wird passieren?) und präskriptiven (Was soll passieren?) Anwendungsfällen.

Wir freuen uns, dass Herr Kratsch seine Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidigen konnte. 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Wolfgang Kratsch oder Prof. Maximilian Röglinger.

Neue Studie über veränderte Arbeitsbedingungen und digitalen Stress während der COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie beeinflusst unseren Berufsalltag und
unser Privatleben ganz massiv. Viele Menschen arbeiten plötzlich in großen Teilen von zu Hause aus, müssen die Kinderbetreuung, Arbeit und private Verpflichtungen unter einen Hut bekommen. Viele Termine, die sonst im physischen Raum stattfinden, werden plötzlich digital abgehalten. 
In einer groß-angelegten Studie mit über 1.000 Teilnehmenden beleuchten unsere KollegInnen Prof. Dr. Henner Gimpel, Sarah Bayer, Julia Lanzl, Christian Regal, Ricarda Schäfer und Manfred Schoch die veränderte Arbeitssituation und den durch die Nutzung digitaler Technologien ausgelösten Stress von Erwerbstätigen vor und während der COVID-19-Pandemie.

Die Ergebnisse zeigen, dass zwar viele Belastungsfaktoren der digitalen Arbeit zugenommen haben (z.B. Nicht-Verfügbarkeit von Technologien), gleichzeitig aber die Verunsicherung in Bezug auf Technologien bei vielen Erwerbstätigen gesunken ist.

 

 

inContAlert gewinnt den IoT Innovation World Cup auf der MEDICA

Das von unserem wissenschaftlichen Mitarbeiter Jannik Lockl mitgegründete MedTech-Start-Up inContAlert konnte sich den ersten Platz im „IoT Innovation World Cup“ 2020 sichern. Im Rahmen der MEDICA, der weltweit größten Medizin-Messe, fand das Finale der „Internet of Medical Things Techpreneurs 2020“ statt, wofür es inContAlert unter die TOP12 geschafft hatte. Jannik Lockl präsentierte das Start-Up und das Konzept eines tragbaren, nicht-invasiven Sensors zur kontinuierlichen Messung des Blasenfüllstands für Inkontinenzpatienten. Aus einem starken und globalen Teilnehmerfeld von zwölf MedTech Start-Ups entschied sich die Jury, aus Vertretern internationaler Unternehmen, Medizin- und IoT-Spezialisten, am Ende für inContAlert als „Best IoMT Techpreneur 2020“. Damit bestätigt das junge, im Umfeld der Universität Bayreuth gegründete Start-Up erneut eine führende Position im internationalen Vergleich vielversprechender MedTech-Start-Ups. 

NEXT Innovation Award 2020

Bei der Verleihung des diesjährigen NEXT Innovation Awards wurden Jasmin Huber und ihre Bachelorarbeit als eine der drei Gewinner ausgezeichnet. Bei der Arbeit mit dem Titel “Development and Evaluation of Design Principles for Self-Sovereign Identity Management” wurde sie unter der Leitung von Prof. Nils Urbach von Johannes Sedlmeir inhaltlich betreut.

Jasmin Huber führte eine Literatur- und Interviewstudie zu zentralen Anforderungen durch, denen dezentrales Identitätsmanagement mit dem Self-Sovereign Identity (SSI)-Ansatz genügen muss. Dafür hielt sie Interviews mit anerkannten Experten in dem Gebiet ab und sprach dabei unter anderem mit Drummond Reed, der die Kernergebnisse der Bachelorarbeit in seinem Buch zum Thema SSI veröffentlichen wird. Ihre Arbeit wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 4000€ ausgezeichnet.

Weitere spannende Themen und innovative Konzepte wie SSI können Sie am Kernkompetenzzentrum FIM und unserem Fraunhofer Blockchain-Labor während Ihres Studiums an der Universität Augsburg erforschen.

Team um Prof. Röglinger forscht zu intelligenter Batteriezellproduktion

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert im Rahmen mehrerer Kompetenzcluster in großem Maße in die Batterieforschung der Universität Bayreuth. Das Kernkompetenzzentrum Finanz- & Investitionsmanagement will in diesem Rahmen mit dem Team um Prof. Maximilian Röglinger, welches Teil des Batterie-Kompetenzclusters Intelligente Batteriezellproduktion ist, in den nächsten Jahren maßgeblich zur Erhöhung und Flexibilisierung der Produktivität der Zellproduktion beitragen. Hier wird der Batterieproduktionsprozess ganzheitlich erfasst, seine Produktivität und Qualität sollen durch den Einsatz digitaler Technologien wie der Künstlichen Intelligenz optimiert werden. Schwerpunkte sind dabei: Innovative agile Anlagentechnik, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion sowie virtuelle Produktionssysteme. Zusammen mit den Fraunhofer-Instituten IGCV und ISC sowie der TH Aschaffenburg wird die Erweiterung der Batteriezellfertigung um KI-gestütztes Prozessmonitoring auf Basis einer generischen Systemarchitektur bearbeitet. Der Nutzen für die Batteriezellproduktion liegt in einer geringeren Ausschussrate, welche die Kosten senkt und die Gesamtanlageneffektivität steigert. Zudem liefert das Vorhaben einen Beitrag zur Nachhaltigkeit durch Steigerung der Produktqualität und Reduktion des Ressourcenverbrauchs in den Bereichen Energie und Material. Dieser Beitrag ist zudem nötig auf dem Weg zu einer nachhaltig produzierten Batterie, die dennoch marktwirtschaftlich konkurrenzfähig ist.

Dominik Fischer wird mit dem GP-Nachwuchspreis 2020 ausgezeichnet

Dominik Fischer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement, konnte mit seiner Masterarbeit „Towards Interactive Event Log Quality Forensics: Detecting and Quantifying Timestamp Imperfection“ überzeugen und wurde durch ein Fachgremium aus Experten aus Wissenschaft und Praxis mit dem Nachwuchspreis der Gesellschaft für Prozessmanagement 2020 ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!

Artikel der Augsburger Allgemeinen über unser Projekt ILLumINE

Der Artikel „MAN will das Land fit für die Energiewende machen“ der Augsburger Allgemeinen zeigt, wie wir in der Region Augsburg im Schulterschluss aus Wissenschaft und Praxis an der Optimierung der Energiewende forschen. Im Projekt ILLumINE werden hierfür Energieerzeuger und ‑verbraucher auf einer zentralen Plattform integriert und intelligent gesteuert, um – gerade im Hinblick auf den wachsenden Anteil an regenerativen Energien – einen höheren Grad an Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit zu erzielen. Neben der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT sind Experten der MAN Energy Solutions sowie Informatiker des IT-Dienstleisters XITASO beteiligt. Getestet wird die entwickelte Plattform aktuell auf einem Demonstrator auf dem MAN Werksgelände.

CHE – Ranking 2020/21 – FIM erneut an der Spitze

Unser Elitenetzwerk-Studiengang „Finanz- & Informationsmanagement“ (FIM) erhält zum fünften  Mal in Folge eine Spitzenplatzierung im deutschlandweiten CHE-Master-Ranking!  

Bei dem renommierten Hochschulranking ist FIM der einzige CHE-gerankte Studiengang, der in allen 12 Bewertungskategorien in der Spitzengruppe ist. Mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,15 über alle acht Kategorien der Studierenden-Urteile hinweg erzielt der FIM-Studiengang somit erneut die beste Bewertung aller staatlichen und privaten Universitäten in ganz Deutschland.   

Nicht nur bei den Studierendenurteilen, sondern auch bei den vom CHE direkt erhobenen Kriterien für beteiligte Professor*innen wie „Forschungsleistung pro Wissenschaftler“, „Promotionen pro Professor“ und „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ erhält unser Elitenetzwerk-Studiengang „Finanz- & Informationsmanagement“ (FIM) hervorragende Platzierungen.  

Das hervorragende Abschneiden des Studiengangs unterstreicht die Einzigartigkeit des Studiengangs, der eine sowohl praxis- als auch forschungsnahe Ausbildung der Studierenden auf internationalem Spitzenniveau sicherstellt.  

Die Detailergebnisse zum aktuellen Ranking sind auf der Webseite der Zeitschrift „ZEIT Campus“ veröffentlicht.

Weitere Informationen sind außerdem in der Pressemeldung des Studiengangs zu finden.  

Auszeichnung von Ana-Maria Balan: Aufnahme im Vordenker-Jahrgang 2020

Ana-Maria Balan, Absolventin des 2. Jahrgangs des Elitenetzwerk-Studiengangs Finanz- & Informationsmanagements, wurde mit der Aufnahme im Vordenker-Jahrgang 2020 ausgezeichnet. In der gemeinschaftlichen Initiative der Boston Consulting Group und des Handelsblatts werden Top-Talente der deutschen Wirtschaft gebündelt, um sich somit gegenseitig herauszufordern und Großes zu schaffen. Dieses Jahr wurden 30 Führungskräfte unter dem Leitgedanken „Vordenker für die neue Realität“ ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung und wünschen Frau Balan für die Zukunft alles Gute. 

Produktion nach Wind und Sonne

Wie wir unter anderem zur Energiewende forschen erfahren Sie im Artikel „Wirtschaft im Klimawandel – Produktion nach Wind und Sonne“ der Süddeutschen Zeitung, in dem Hans Ulrich Buhl näher darauf eingeht, wie Unternehmen und Privathaushalte ihre Energienachfrage flexibel an das aktuelle Angebot anpassen können. An dieser Fragestellung wird von dem Kernkompetenzzentrum FIM, der TU München, der Hochschule Augsburg und der Universität Bayreuth im Rahmen unseres Kopernikus – Projekts SynErgie geforscht, einem Forschungsprojekt zur Energiewende in der Modellregion Augsburg. 

Interesse an einer studentischen Tätigkeit?

Am 03.12.2020 und 07.12.2020 (in Augsburg) und am 09.12.2020 (in Bayreuth) finden dazu Informationsveranstaltungen statt. Darin stellt sich das Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement vor, Mitarbeitende erzählen von ihren spannenden Tätigkeiten und im Nachgang können Fragen in einem entspannten Get-together gestellt werden.

Die Anmeldung für die jeweiligen Termine finden Sie unten.

Auszeichnung "Best Paper Award 2019" an Prof. Dr. Nils Urbach

Wir freuen uns sehr, dass die Auszeichnung „Best Paper Award 2019“ der Zeitschrift „transfer – Zeitschrift für Werbung, Kommunikation und Markenführung“ an unseren Autor Prof. Nils Urbach verliehen wurde. In seiner Veröffentlichung „Die Digitalisierung des Marketings – Wie innovative Technologien die Marktkommunikation verändern“ stellt Prof. Urbach die Treiber des digitalen Marketings heraus, bevor er anschließend die Implikationen des digitalen Marketings und die Auswirkungen auf die Marketing-Funktion diskutiert.

Wir gratulieren sehr herzlich zur Auszeichnung der Veröffentlichung, die ebenfalls als Grundlage für das später veröffentlichte Springer-Essential „Marketing im Zeitalter der Digitalisierung“ dient

Spotmarkt-Design von Strommärkten: Internationale Experten fordern Politik zum Handeln auf

In einem Workshop des Kopernikus-Projekts SynErgie haben 36 internationale Experten das Spotmarkt-Design von zukünftigen Strommärkten diskutiert. Der Anteil volatiler erneuerbarer Energien am Strommarkt steigt – das erfordert deutliche Anpassungen des Marktdesigns. Fazit des Tages: Die Politik muss den Rahmen setzen, damit eine sinnvolle Preisbildung an den Märkten erfolgen kann. Die Ergebnisse werden nun in ein Whitepaper eingearbeitet.

Im Mittelpunkt des SynErgie-Workshops Anfang Oktober 2020 stand die Frage, wie sich das Spotmarkt-Design für Strommärkte 2030 bis 2050 effizient und gerecht gestalten lässt. In Fachvorträgen und einem Expertenpanel diskutierten die Teilnehmer dazu aktuelle Themen aus interdisziplinärer Perspektive. Auf die Frage hin, was die Experten der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel raten würden, bekräftigte der Wirtschaftswissenschaftler Peter Cramton die Forderung: „Fix the governance so that it is politically feasible to get the prices right“ – zu Deutsch: „Gestalten Sie das Marktdesign so, dass die Preise [für Energieflexibilität] richtig gesetzt werden.“
Die Teilnehmer des Expertenpanels stimmten darin überein, dass Transportrestriktionen in (deutschen) Spotmärkten berücksichtigt werden müssen. Durch eine solche Änderung im Spotmarktdesign könnten Netzengpässe in Strompreisen abgebildet und teure Redispatch-Maßnahmen verhindert werden. Mit Redispatch-Maßnahmen werden aufgrund von Netzengpässen regelmäßig Kraftwerke und künftig auch Windparks im Norden herunter geregelt und (meist im Süden) Reservekraftwerke hochgefahren.   

Neben Peter Cramton (University of Maryland, Universität zu Köln) nahmen Mette Bjørndal (Norwegian School of Economics), Raphael Heffron (University of Dundee) und Karsten Neuhoff (Technische Universität Berlin, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) an der Diskussion des Expertenpanels teil. Moderiert wurde die Diskussion von Martin Bichler (Technische
Universität München).
Eine Vielzahl von Fachvorträgen deckte eine breite Palette an Themen zum zukünftigen Marktdesign ab, wie unter anderem: Internationale Erfahrungen mit verschiedenen Strommarktdesigns, Management von Netzengpässen, Nachfrageflexibilität und der Bedarf an neuen Börsenhandelsprodukten, Potenziale digitaler Technologien im zukünftigen Strommarkt sowie Energiegerechtigkeit.
Die Teilnehmer des Workshops stammten aus Deutschland, Luxemburg, Norwegen, USA und Schottland. Organisiert wurde der Workshop vom Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement sowie von der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Die Ergebnisse des Workshops werden in ein gemeinsames SynErgie Whitepaper einfließen.
In den nächsten beiden Jahren sind weitere Workshops geplant, um einen kontinuierlichen Austausch mit internationalen Experten sicherzustellen und konkrete Handlungsempfehlungen
an die Politik zu erarbeiten.

Bayerische EliteAkademie – Online-Informationsveranstaltungen im November

Noch bis zum 06. Dezember können sich Studierende bayerischer Hochschulen um Aufnahme in den 23. Jahrgang der Bayerischen EliteAkademie bewerben. Die Bayerische EliteAkademie ist ein interdisziplinäres Stipendienprogramm der bayerischen Wirtschaft und richtet sich an besonders engagierte und motivierte Studierende aller Fachrichtungen ab dem 3. Semester. Das Programm umfasst neben Präsenzphasen mit spannenden Seminaren, u.a. zu Persönlichkeitsentwicklung und Verantwortung, auch eine Auslandsphase, ein Mentoring-programm und Kaminabende mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft. Bewerberinnen und Bewerber sollten Leistungsbereitschaft, Gestaltungsanspruch, Führungswillen und Führungsfähigkeit sowie Neugierde, Offenheit und Lernbereitschaft mitbringen. 

Weitere Informationen erhaltet Ihr unter www.eliteakademie.de oder bei einer der zahlreichen Online-Infoveranstaltungen im November (https://www.eliteakademie.de/aktuelle-termine). Bei Fragen könnt Ihr Euch auch gerne an Christopher van Dun, Alumnus des 19. Jahrgangs, wenden. 

Matthias Babel belegt dritten Platz bei Karrierepreis der DZ Bank Group.

Matthias Babel, studentischer Mitarbeiter am Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement und unserem Fraunhofer Blockchain-Labor, konnte beim Karrierepreis der DZ Bank Gruppe mit seiner Bachelor-Thesis “Distributed-Ledger-Technologien der nächsten Generation: Hochskalierbare Abrechnungsautomatisierung durch IOTA am Beispiel Platooning” überzeugen und belegte dort den dritten Platz. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!

 

Integreat App bei FTIFC Awards ausgezeichnet.

Zwei Absolventen unseres Elitenetzwerk-Studiengang Finanz- und Informationsmanagement gewinnen den Excellence Award 2020 der Financial Times und die International Finance Corporation in der Kategorie des nachhaltigsten Geschäftsmodells für ihr soziales Projekt Integreat, das der Augsburger Organisation Tür an Tür angehört. Gleichzeitig holt die digitale Plattform für Migrantinnen und Migranten nach der Ikea Foundation den zweiten Platz in der Kategorie “Innovating for the Most Vulnerable and Disadvantaged”. Mit diesem Award werden Projekte ausgezeichnet, deren Kapital, Technologie und Ideen zu substanziellen Fortschritten bei der Förderung von Inklusion beitragen. Die FTIFC Awards wurden bereits zum 15. Mal gemeinsam mit der UNHCR an Projekte vergeben, die in besonderem Maße an Lösungen der Sustainable Development Goals der UN arbeiten. Erstmals fand die offizielle Preisverleihung nicht in London als Galaabend, sondern im virtuellen Format statt.

 

 

inContAlert. im Gespräch mit MdB Daniel Föst

Vergangenen Freitag war unser studentischer Mitarbeiter Till Zwede stellvertretend für das von Mitarbeitern des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik gegründete MedTech Start-Up inContAlert bei einem Vor-Ort-Termin des Bundestagsabgeordneten Daniel Föst, sowie Kreisvorstand der FDP Prof. Dr. Holger Schulze beim Medical Valley EMN in Erlangen zu Gast.

Im kleinen Kreis wurden zunächst aktuelle Entwicklungen der Medizintechnik im Allgemeinen und entsprechende Möglichkeiten in der Metropolregion Nürnberg im Speziellen besprochen. Darauffolgend stellten sich inContAlert und zwei weitere vielversprechende medizintechnische Start-Ups aus der Region vor.

Den Kern der Veranstaltung markierte eine rege Diskussion zwischen Start-Ups, Medical Valley und Politikern darüber, wie man den Standort Deutschland attraktiver für Start-Ups und insbesondere für solche in der Medizintechnik machen könne. Im Ergebnis waren sich alle Parteien schnell einig, dass vor allem die Hürden zur Registrierung als medizinisches Produkt gesenkt, die verschiedenen Förderstufen eines Start-Ups besser integriert und eine Akzeptanz präventiver Methoden erreicht werden müssen.

Alles in allem konnte sich inContAlert an diesem Tag nochmals als eines der vielversprechendsten MedTech-Start-Ups der Region präsentieren und helfen die Entwicklung Deutschlands als medizintechnisch innovatives Land voranzubringen.

 

Bewerbungsphase für Abschlussarbeiten

Wenn Sie sich für eine Abschlussarbeit im Themenbereich Wertorientiertes Prozessmanagement, Customer Relationship Management, Energie und kritische Infrastrukturen, Strategisches IT-Management, IT-gestütztes Finanzmanagement oder Digital Life interessieren, dann haben Sie von 02.10. bis 25.10.2020 die Möglichkeit sich an unserem Lehrstuhl zu bewerben. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Lehre Homepage und auf unserer Informationsseite für Abschlussarbeiten.

Bewerbungsphase für Seminare

Auch in diesem Semester können Sie sich wieder für unsere Seminare bewerben. Die Bewerbungsphase läuft von 02.10. bis 25.10.2020. Weitere Informationen zu unseren angebotenen Veranstaltungen und den Link zur Online-Bewerbung finden Sie auf unserer Lehre Homepage   und auf unserer Informationsseite für Seminare.

Forschungsprojekt InDEED: Blockchain-Webinar

Im Rahmen unseres öffentlich geförderten Projekts InDeed haben wir ein Blockchain-Webinar zu Grundlagen, Datenschutz, Anwendungsfällen, Weiterentwicklungen und Zukunftsaussichten der Technologie gehalten

Whitepaper: "The Advance of the Machines“

Das Whitepaper “The Advance of the Machines – Vision und Implikation einer Machine Economy” zeigt auf, welche Chancen die Kombination des Internets der Dinge, der Künstlichen Intelligenz und der Blockchain-Technologie bietet. Die Konvergenz dieser Technologien ermöglicht das wirtschaftlich autonome Handeln von Maschinen in Wirtschaftsprozessen. Die Vision einer solchen Machine Economy wird im Whitepaper umfassend analysiert, ihre Implikationen für Unternehmen diskutiert und anhand von drei Anwendungsfällen verdeutlicht.

Ruf von Prof. Dr. Robert Keller an die Hochschule Kempten

Seit September 2020 hat Prof. Dr. Robert Keller die Professur für Informationsmanagement und Digitalisierung an der Fakultät für Tourismus-Management der Hochschule Kempten übernommen. Wir freuen uns sehr, dass Robert in seiner Rolle als stellvertretender wissenschaftlicher Leiter auch weiterhin eng mit dem Kernkompetenzzentrum FIM und der Projektgruppe Wirtschafts-informatik des Fraunhofer FIT verbunden bleiben wird.

Wir gratulieren Katharina Stelzl zur erfolgreichen Promotion

Am 4. September 2020 wurde Frau Dr. Katharina Stelzl, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik, erfolgreich an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth promoviert. Das Kolloquium fand aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen sowohl physisch als auch virtuell statt. Während der Prüfungsvorsitzende Prof. Dr. Rodrigo Isidor und der Erstgutachter Prof. Dr. Maximilian Röglinger persönlich anwesend waren, nahmen der Zweitgutachter Prof. Dr. Jan Mendling (Wirtschaftsuniversität Wien) und alle weiteren Zuhörer per Videokonferenz teil.

In ihrer Dissertation mit dem Titel “Organizational Ambidexterity – Exploring and Exploiting the Role of Business Process and Project Portfolio Management” stellt Frau Dr. Stelzl Methoden und Modelle vor, um die Entwicklung einer ambidextren Organisation auf Prozess- und Organisationsebene zu strukturieren und mithilfe des Projektportfoliomanagements umzusetzen. Wir freuen uns, dass Frau Dr. Stelzl ihre Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidigen konnte.

Wir begrüßen Jens Strüker, Professor für Wirtschaftsinformatik & Digitales Energiemanagement

Wir freuen uns, Prof. Dr. Jens Strüker seit September 2020 an der Professur für Wirtschaftsinformatik & Digitales Energiemanagement begrüßen zu dürfen. Prof. Strüker ist stellvertretender wissenschaftlicher Leiter am Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement (FIM) und der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) sowie gleichzeitig Co-Direktor des Fraunhofer Blockchain-Labors in Bayreuth. 

Prof. Strüker ist studierter Diplom-Volkswirt und Historiker (M.A.) sowie promovierter Wirtschaftsinformatiker. Nach einem Forschungsaufenthalt 2008/09 in den SAP Labs in Palo Alto (Kalifornien) hat er sich 2012 an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg in Wirtschaftsinformatik und BWL habilitiert. An der Hochschule Fresenius in Frankfurt hat er von 2013 bis 2020 das Institut für Energiewirtschaft (INEWI) aufgebaut und geleitet. Sein Forschungsschwerpunkt ist das ökonomische Potential digitaler Technologien wie der Künstlichen Intelligenz, Blockchain oder dem Internet der Dinge für die Energiewirtschaft.  

Durch seine Fachexpertise im Bereich der digitalen Energiewirtschaft bereichert Prof. Strüker die Universität und das Kernkompetenzzentrum Finanz- & Informationsmanagement (FIM) in Bayreuth in einer durchweg zukunftsweisenden Domäne. 

Das gesamte Team wünscht Prof. Strüker einen guten Start und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit! 

Neue Publikation des Blockchain-Labors auf it-daily.net

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In einem neuen Artikel des Teams unseres Fraunhofer Blockchain-Labors wird die Entwicklung der Blockchain-Technologie der letzten fünf Jahre erörtert. Im Jahr 2015 haben wir als eine der ersten Organisationen ein Whitepaper zu den Grundlagen, Chancen und Risiken der Technologie veröffentlicht. Die bisher gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse hat das Team nun Revue passieren lassen sowie die Chancen und Risiken im Jahre 2020 neu betrachtet.  

Der Artikel behandelt die Anfänge der Blockchain-Technologie, die damals mit ihr assoziierten Chancen und Risiken sowie die Entwicklung der letzten fünf Jahre und die Chancen und Risiken, die heute mit der Technologie assoziiert werden. 

Erfolgreiche Promotion Dr. Sebastian Heger

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„Am 28. Juli 2020 wurde Dr.-Ing. Sebastian Heger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik, erfolgreich an der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Augsburg promoviert. Die Disputation fand öffentlich unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln physisch statt.

In seiner Dissertation mit dem Titel “Information Systems Design Knowledge for Sustainable Development Along a Social-Technical Continuum” vereint Dr. Sebastian Heger die Megatrends der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung indem er Designimplikation für soziotechnische Systeme aus unterschiedlichen Perspektiven ableitet.“

Weitere Informationen zu seiner Forschung finden Sie hier:

Sechs Millionen Euro für neues Technologietransferzentrum in Donauwörth

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Die Hochschule Augsburg erhält für den Aufbau und die Einrichtung eines neuen Technologietransferzentrums in Donauwörth mit dem Schwerpunkt “Data Analytics” rund sechs Millionen Euro Förderung vom Bayerischen Wissenschaftsministerium. Das neue Technologie-transferzentrum nimmt im Herbst 2020 seinen Betrieb auf und setzt sich mit der Analyse und Auswertung großer Datenmengen auseinander. 

Wechsel von Prof. Dr. Nils Urbach an die Frankfurt University of Applied Sciences

Zum 01.10.2020 wird Prof. Dr. Nils Urbach die Professur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Digital Business & Mobilität, an der Frankfurt University of Applied Sciences übernehmen. Wir freuen uns, dass Prof. Urbach, der mit seiner Familie bereits seit Langem in Frankfurt lebt, in seiner Rolle als stellvertretender wissenschaftlicher Leiter der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik sowie des Kernkompetenzzentrums FIM auch weiterhin eng mit der Universität Bayreuth verbunden bleiben wird.

Beitrag im Special Issue "Digital Transformation and Service" im Journal Electronic Markets veröffentlicht

Im jüngst veröffentlichten Forschungs-Artikel „Investigating the Co-Creation of IT Consulting Service Value: Empirical Findings of a Matched Pair Analysis” von Severin Oesterle, Arne Buchwald und Prof. Dr. Nils Urbach untersuchen die Autoren auf Grundlage einer Matched-Pair-Analyse Einflussfaktoren, die den Wert einer IT-Beratungsleistung bestimmen.

Abstract:

Digitalization is increasingly and broadly impacting on companies throughout all industries. To cope with digital transformation, organizations need specific IT skills and often face a bottleneck between required and existing capabilities. Thus, organizations revert to support from IT consultants. However, such collaborations need to create value so as to make client organizations future-proof in the long term. We therefore need a better understanding of how value is created in IT consulting projects. We build on service-dominant (S-D) logic as the theory base and evaluate our structural model, which explains IT consulting service value based on 77 matched pairs of IT consulting projects using structural equation modeling. We provide empirical support for the assumptions of S-D logic in the IT consulting industry and reveal determinants that significantly contribute to the overall IT consulting service value. Our results contribute to the ongoing discourse in the S-D logic literature and provide meaningful insights for practice.        

Erfolgreiche Promotion Dr. Christian Voit

Am 29. Juni 2020 wurde Herr Dr. Christian Voit, bisheriger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kernkompetenzzentrum FIM und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik, an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg promoviert.

In seiner Dissertation mit dem Titel „Novel Perspectives on Digital Transformation and IT Innovation Management” untersuchte Herr Dr. Voit Ansätze zur Gestaltung der digitalen Transformation sowie zu Investionsstrategien in IT Innovationsprojekte.

Wir danken Herrn Dr. Christian Voit für die stets ausgezeichnete Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine Zukunft privat und beruflich alles Gute und viel Erfolg.

Weitere Informationen zu seiner Forschung finden Sie hier:

Erfolgreiche Promotion Dr. Valerie Graf-Drasch

Am 23. Juni 2020 wurde die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kernkompetenzzentrums Finanz- & Informationsmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik Dr. Valerie Graf-Drasch, erfolgreich an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg promoviert. Das Kolloquium fand unter Einhaltung eines strengen Hygieneplans und Abstandsregeln physisch statt.

In ihrer Dissertation mit dem Titel “Novel Insights to Facilitating Sustainability through Information Systems” untersuchte sie die Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Information Systems. Dr. Valerie Graf-Drasch konnte ihre Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidige und wir freuen uns sehr, dass Sie sich für einen weiteren Karriereweg in der Wissenschaft entschieden hat und damit der Universität Augsburg in der Rolle als Post-Doc erhalten bleiben wird.

Weitere Informationen zu ihrer Forschung finden Sie hier:

Erfolgreiche Promotion Dr. Marie-Sophie Denner

Am 24. Juni 2020 wurde Frau Dr. Marie-Sophie Denner, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik, erfolgreich an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth promoviert. Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen fand das Kolloquium sowohl physisch als auch virtuell statt. Während der Prüfungsvorsitzende Herr Prof. Dr. Nils Urbach per Videokonferenz teilnahm, waren der Erstgutachter Herr Prof. Dr. Maximilian Röglinger sowie der Zweitgutachter Herr Prof. Dr. Jörg Schlüchtermann persönlich anwesend.

In ihrer Dissertation mit dem Titel „Digitalization of Business Processes: Methods and Frameworks for Project Selection and Implementation“ stellt Frau Dr. Denner unterschiedliche Werkzeuge vor, die das breite Feld an digitalen Technologien strukturieren und somit die Digitalisierung von Geschäftsprozessen unterstützen. Wir freuen uns, dass Frau Dr. Denner ihre Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidigen konnte.

Bewerbungsphase für Abschlussarbeiten

Die Bewerbung für eine Abschlussarbeit (Bachelor und Master) am Kernkompetenzzentrum FIM in der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters 2020 ist seit dem 22.06. möglich. Nähere Informationen zu unseren Forschungsbereichen sowie den Link für das Bewerbungsformular und zur Anmeldung für den Online-Informationsabend am 30.06. finden Sie auf der Informationsseite für Abschlussarbeiten.

 

Profitieren Sie vom Konjunkturpaket und der staatlichen Förderung

Das neue Forschungszulagengesetz ermöglicht eine steuerliche Förderung von innovativen Forschungs- & Erntwicklungsvorhaben von bis zu 1.000.000 € pro Jahr.

Erfolgreiche Einreichungen für die renommierte European Conference on Information Systems 2020

Auch in diesem Jahr werden die Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT wieder äußerst zahlreich auf der 28. European Conference on Information Systems (ECIS) vertreten sein. Die diesjährige ECIS 2020 findet vom 15.-17. Juni 2020 in virtuellem Rahmen (urspr. Marrakesch, Marokko) statt.

Insgesamt wurden bei der ECIS 2020 neun Beiträge von Forschungsteams zur Präsentation und Veröffentlichung angenommen:

Customers Like It Hot and Fast – Incorporating Customer Effects into the Meal Delivery Process” (Christopher van Dun, Tobias Fehrer, Wolfgang Kratsch, Nicholas Wolf)

AMARYLLIS: A User-Centric Information System for Automated Privacy Policy Analysis” (Luca Dombetzki, Christoph Kecht, Wolfgang Kratsch, Daniel Rau)

Teaching an Old Work System New Tricks: Towards an Integrated Method for Work System Transformation in Times of Digitalization” (Henner Gimpel, Georgi Kerpedzhiev, Fabian König, Oliver Meindl)

INCLUSIVENESS IN A DIGITIZING WORLD – INVESTIGATING ICT AND WOMEN’S EMPOWERMENT” (Vanessa Graf)

SUPPORTING CITIZENS’ POLITICAL DECISION-MAKING USING INFORMATION VISUALISATION” (Vanessa Graf, Valerie Graf-Drasch, Verena Tiefenbeck, Gilbert Fridgen)

How Digital is Social? Taking Advantage of Digital for Social Purposes” (Christoph Buck, Anna Krombacher, Katrin Wyrtki)

The Impact of Lead Time and Model Selection on the Accuracy of Call Center Arrivals’ Forecasts” (Theresa Maria Rausch, Tobias Albrecht)

APPROACHING DIGITAL TRANSFORMATION – DEVELOPMENT OF A MULTI-DIMENSIONAL MATURITY MODEL” (Stephan Berger, Michael Bitzer, Björn Häckel, Christian Voit)

„Not All Doom and Gloom: How Energy-Intensive Data Centers May Actually Promote Renewable Energy Sources” (Marc-Fabian Körner, Martin Weibelzahl, Gilbert Fridgen, Steffen Walters)

Weitere Informationen zur ECIS finden Sie hier.

Erfolgreiche Promotion Dr. Stephan Berger

Bereits am 06. Mai 2020 wurde Herr Dr. Stephan Berger, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement und der Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik, erfolgreich an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth promoviert. Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen fand das Kolloquium sowohl physisch als auch virtuell statt. Während der Prüfungsvorsitzende Herr Prof. Dr. Schlüchtermann per Videokonferenz teilnahm, waren der Erstgutachter Herr Prof. Dr. Röglinger sowie der Zweitgutachter Herr Prof. Dr. Häckel persönlich anwesend. 

In seiner Dissertation mit dem Titel „Digital Technologies in the Industrial Sector: Technology-driven Threats and Opportunities“ untersucht Herr Dr. Berger die durch den zunehmenden Einsatz von digitalen Technologien hervorgerufenen Bedrohungen und Chancen der digitalen Transformation in der Industrie. Wir freuen uns, dass Herr Dr. Berger seine Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidigen konnte.

Henner Gimpel, Daniel Rau und Maximilian Röglinger erhalten Auszeichnung
„Paper of the Year“ von Zeitschrift Electronic Markets

Die wissenschaftliche Zeitschrift „Electronic Markets“ (Impact Factor 3,553) kürt jedes Jahr zwei ihrer Veröffentlichungen zum „Paper of the Year“. Das mehrstufige Auswahlverfahren umfasst verschiedene Qualitätskriterien und berücksichtigt vor allem Zeitschriftenbeiträge mit den vergleichsweise meisten Zitationen und Downloads innerhalb eines Jahres.

Wir freuen uns sehr, dass die Auszeichnung „Paper of the Year 2019“ an unser Autorenteam bestehend aus Prof. Dr. Henner Gimpel, Daniel Rau und Prof. Dr. Maximilian Röglinger verliehen wurde. Mit ihrer Veröffentlichung „Understanding FinTech start-ups – A taxonomy of consumer-oriented service offerings“ werfen sie einen Blick auf FinTech-Start-ups, die digitalen Vorreiter der Finanzdienstleistungsbranche. Ihre strukturierte Analyse auf Basis von Literatur und über 225 Echtweltbeispielen umfasst Ausgestaltungsoptionen und Archetypen von FinTech-Services in den Bereichen Interaktion, Daten und Monetarisierung.

Wir gratulieren sehr herzlich zur Auszeichnung und den über 10.000 Zugriffen auf den Open-Access-Artikel.

Bei näherem Interesse steht Daniel Rau jederzeit gerne zur Verfügung.

Blockchain-Projekt des Fraunhofer Blockchain Labs an der Universität Bayreuth mit der Bundesnotarkammer und dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz gewinnt den „Innovationspreis Reallabore“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Kategorie Rückblicke

In Kooperation mit der Bundesnotarkammer und dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz entwickelte das Fraunhofer Blockchain Lab an der Universität Bayreuth einen Prototyp für ein neues digitales Gültigkeitsregister. Das Register auf Blockchain-Basis zeigt jederzeit missbrauchssicher, ob eine Vollmacht oder ein Erbschein noch gültig ist. Dies schützt Daten und erleichtert die Verwendung der Urkunden für Bürger, Notare und Gerichte. Papierurkunden und langwierige Gerichtsverfahren zur Kraftloserklärung könnten dadurch ersetzt werden. Neben dem innovativen Prototype wurden die Ergebnisse in einem Whitepaper festgehalten. Dabei adressierte das Projektteam eine Vielzahl spezifischer Fragen wie beispielsweise die IT-Sicherheit und das Rechte- und Rollenmanagement. 

Die Ansätze konnten auch die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eingesetzte Jury überzeugen. Aus 135 Projekten wurde das Blockchain-basierte Gültigkeitsregister mit dem „Innovationspreis Reallabore“ in der Kategorie „Rückblicke“ prämiert. Die Preisverleihung fand am 26. Mai 2020 in Form eines Livestreams statt. Zudem zählt das Projekt zu den drei Finalisten für das „Beste Kooperationsprojekt“ des eGovernment-Wettbewerbs. Dieser Preis wird am 16. Juni 2020 unter der Schirmherrschaft von Kanzleramtschef Helge Braun vergeben. Weitere Informationen zum Innovationpreis Reallabore finden Sie in der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie im gemeinsamen Whitepaper, welches hier zu finden ist.

Erfolgreiche Promotion von Dr. Anna Maria Oberländer

Bereits am 5. Februar wurde Frau Dr. Anna Maria Oberländer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement, erfolgreich an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth promoviert. Das Kolloquium fand noch vor der Corona-Krise mit persönlicher Teilnahme der Gutachter statt, inklusive des Zweitgutachters Prof. Dr. Michael Rosemann von der Queensland University of Technology aus Brisbane/Australien. Frau Dr. Oberländer konnte ihre Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidigen und wir freuen uns sehr, dass Sie sich für einen weiteren Karriereweg in der Wissenschaft entschieden hat und damit der Universität Bayreuth in der Rolle als Post-Doc erhalten bleiben wird.

In ihrer Dissertation mit dem Titel „Conceptualization of Digital Opportunities for Incumbents“ untersucht Frau Dr. Oberländer bislang unbeantwortete, aber hochrelevante Fragen mit innovativem Praxisbezug entlang der Themenfelder Identifikation und Management digitaler HandlungsmöglichkeitenDigitale Handlungsmöglichkeiten durch das Internet der Dinge und Taxonomie-Design als Werkzeug zur übergreifenden Konzeptualisierung neuer Phänomene (wie digitaler Innovation).


Erfolgreiche Promotion von Dr. Jan Jöhnk  

In dieser Woche wurde Herr Dr. Jan Jöhnk, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kernkompetenzzentrums FIM, erfolgreich an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth promoviert. Das Kolloquium fand mit Ausnahme des Erstgutachters Prof. Dr. Nils Urbach und des Prüfungsvorsitzenden Prof. Dr. Torsten Eymann vollständig virtuell statt. So nahm auch der Zweitgutachter Assoc. Prof. Dr. Till J. Winkler (Copenhagen Business School) per Videokonferenz teil. Trotz der aktuellen Umstände konnte Herr Dr. Jan Jöhnk seine Promotion erfolgreich mit dem Prädikat „summa cum laude“ verteidigen und mit über 40 virtuellen Teilnehmern feiern.

In seiner Dissertation mit dem Titel „Managing Digital Transformation – Challenges and Choices in Organizational Design and Decision-Making“ untersuchte Herr Dr. Jan Jöhnk das Zusammenspiel von organisationalem Wandel, emergenten Technologien und der Gestaltung von IT-Organisationen zur erfolgreichen Bewältigung der Digitalen Transformation.

Lehre im Sommersemester 2020

Liebe Studierende,

aufgrund der Corona-Situation wird das aktuelle Semester bis auf weiteres digital abgehalten werden. Was das für FIM Veranstaltungen in Augsburg bedeutet, haben wir in unseren FAQs zusammengefasst.

Solltet Ihr weitere Fragen haben, steht Euch unser Team der Lehrkoordination unter gerne zur Verfügung!

Unsere Seminare finden voraussichtlich planmäßig im kommenden Semester statt!

Auch in diesem Semester könnt Ihr Euch wieder für Forschungsseminare und Abschlussarbeiten im Bachelor und Master bei uns bewerben. Die Bewerbungsphase geht noch bis zum 10.04.

Studie „Think beyond tomorrow“​

KI, mein Freund und Helfer – Herausforderungen und Implikationen für die Mensch-KI-Interaktion​

SynErgie | Start der zweiten Förderphase​

Das Kopernikus-Projekt “SynErgie” startet in die zweite Förderphase. Auch wir dürfen über die nächsten drei Jahre wieder unseren Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten.
Welche Herausforderungen gibt es und welche Lösungsansätze im Projekt bereits erarbeitet wurden, erfahrt ihr im Film.​

SynErgie | Abschluss der ersten Förderphase​

Die Ergebnisse der ersten Förderphase sind jetzt veröffentlicht:

Metastudie: Ausgangsbedingungen für die Nachfrage von Nachfrageflexibilität

Buch: Energieflexibilität in der deutschen Industrie​

Entwicklung einer datenschutzkonformen Blockchain-Lösung im deutschen Asylprozess​

Whitepaper der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT zu einem gemeinsamen Projekt mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)​

DLA | Digital Leadership Academy​

Digitalisierung erleben. Digitalisierung bewegen. Jetzt bewerben für die Digital Leadership Academy!
Weitere Infos unter www.DigitalLeadershipAcademy.de​

Studienangebot an der Universität Bayreuth erweitert​!

Neu im Wintersemester 2019/20:

  • Zertifikat Digitale Wirtschaft
  • Bachelor- und Masterstudiengang Angewandte Informatik – Wirtschaftsinformatik​

Herzlichen Glückwunsch an Prof. Dr. Fridgen​

Wir gratulieren Prof. Dr. Fridgen zu seiner Berufung an den PayPal-FNR PEARL Chair in Digital Financial Services der Universität Luxemburg. Wir wünschen ihm einen guten Start und freuen uns aus weitere zahlreiche gemeinsame Projekte mit dem Kernkompetenzzentrum FIM.

Studie zu „Mobility as a Service“

Fraunhofer FIT und regio iT GmbH veröffentlichen eine Studie zur Überprüfung der Machbarkeit eines offenen und dezentralen Mobilitätssystems (OMOS).

Studie zu „Beyond Digital“

Auch wenn die meisten Unternehmen ihre Digitale Agenda noch nicht vollständig umgesetzt haben, ist sie in der Regel doch klar definiert und in die Gesamtstrategie eingebettet. Doch was kommt danach?

Diese Frage beantworten wir in unserer Studie
„What’s Beyond Digital? Defining the Corporate Agenda 2025“.

Digitale Innovationswerkstatt

Entwickeln sie mit uns die digitalen Innovationen von morgen!
Wir unterstützen Sie in allen Phasen des digitalen Innovationsprozesses mit individuellen Projektformaten.
Sprechen Sie uns gerne an!