MAI ILQ 2020 – Inline Produktions- und Qualitätskontrolle bei der Fräsbearbeitung von metallischen und CFK-Produktionsanwendungen

Im Projekt MAI ILQ 2020 erarbeiten die Universität Augsburg gemeinsam mit den Projektpartnern BMW und der Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH, wie die Qualität in Fräsprozessen (In-Line Quality, kurz ILQ) durch den unternehmensübergreifenden Austausch von Daten verbessert werden kann. Die technologischen Prozessdaten und die Daten aus der Qualitätskontrolle werden so verknüpft, dass ein aussagekräftiges Bauteil- und Prozessdatenmapping für die Partner erfolgt, welches das eigene technologische Know-how ausreichend schützt und somit das firmeneigene Sicherheitsbedürfnis befriedigt. Durch den Austausch der Daten erhoffen sich beide Unternehmen, bessere Produkte bauen und Produktionskosten senken zu können.

Industrieunternehmen erhoffen sich die Potentiale der Digitalisierung nutzen zu können und mithilfe von Daten vieles besser machen zu können. Man spricht mitunter sogar von der vierten industriellen Revolution, kurz Industrie 4.0. Dadurch könnten Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch neue Geschäftsbereiche erschließen, Arbeitsplätze schaffen und umweltfreundlich Ressourcen schonen. Recherchiert man jedoch ein bisschen, stößt man schnell auf viele unbeantwortete Fragen. Welche Daten existieren bereits in meinem Unternehmen? Was für Daten werden benötigt? Wo sind die Daten? Welches schützenswerte Wissen verbringt sich hinter den Daten? Möchte ich dieses Wissen preisgeben? Welche Bedrohungsszenarien können durch den unternehmensübergreifenden Datenaustausch entstehen? Durch welche Schutzmaßnahmen können sich die Unternehmen dagegen wappnen? Und welchen Trade-off muss ich eingehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Projekt »MAI ILQ 2020«.