ReDiGe​

Reifegradmodell für die Unterstützung des „Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“

ReDiGe

Die Notwendigkeit der Modernisierung und Digitalisierung von Gesundheitsämtern hat sich in jüngerer Zeit in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie gezeigt. Für die kontinuierliche und interoperable Digitalisierung der Gesundheitsämter wurde daher das Projekt „ReDiGe“ ins Leben gerufen. In dem Projekt wurde in einem Beteiligungsprozess mit mehr als 50 Gesundheitsämtern und weiteren Stakeholdern ein Reifegradmodell entwickelt. Das Reifegradmodell können Gesundheitsämter nutzen, um ihren Ist-Digitalisierungsgrad zu analysieren und einen Ziel-Digitalisierungszustands festzulegen. Zur schrittweisen Erreichung ihres Ziel-Digitalisierungszustands können Gesundheitsämter konkrete Handlungsempfehlungen aus dem Reifegradmodell ableiten.

Kurzbezeichnung ReDiGe
Förderung Bundesministerium für Gesundheit
Projektträger DLR-Projektträger
Förderprogramm Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst
Fördernummer laut Bescheid ZMI1-2521INT80A
Start 01.01.2021
Ende 30.09.2021
Projektdauer 9 Monate
Projektleitung Prof. Dr. Torsten Eymann

Prof. Dr. Torsten Eymann

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre VII – Wirtschaftsinformatik

Projekt

Zum Ausbau der digitalen Infrastruktur und der Vernetzung von Gesundheitsämtern auf lokaler, landes- und bundesweiter Ebene ist ein schrittweises Vorgehen zur Verbesserung der Digitalisierung in den Gesundheitsämtern notwendig. Für die kontinuierliche Digitalisierung der Gesundheitsämter wurde das Projekt „Reifegradmodell für die Unterstützung des ‚Pakts für den öffentlichen Gesundheitsdienst‘ (ReDiGe)“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines literatur- und empiriebasierten Reifegradmodelles, welches die Grundlage für die zielgerichtete Digitalisierung von Gesundheitsämtern bildet. Das Reifegradmodell soll den Gesundheitsämtern ermöglichen, den eigenen digitalen Reifegrad zu messen, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die weitere Modernisierung und Digitalisierung ableiten zu können. Das Projekt wird durchgeführt durch Wissenschaftler*innen der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT, der Technischen Universität Dresden sowie der Freien Universität Berlin.