Studie: KI, mein Freund und Helfer – Herausforderungen und Implikationen für die Mensch-KI-Interaktion

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt unser Privat- und Berufsleben immer stärker und ist bereits fester Bestandteil davon. Wir als Menschen interagieren daher in unserem Alltag immer öfter mit KI. Unsere Studie soll dazu beitragen, den Herausforderungen dieser teils sehr komplexen Interaktionen zu begegnen und Mensch-KI-Interaktionen erfolgreich und verantwortungsvoll zu gestalten. Die Studie ist in enger Zusammenarbeit mit der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) entstanden und basiert neben einer fundierten wissenschaftlichen Recherche auch auf einer umfassenden Interviewstudie mit KI-Experten und -Lösungsanbietern.

Im Zuge der Analyse haben wir fünf unterschiedliche Interaktionstypen identifiziert, die sich anhand ihrer charakteristischen Interaktionsdimensionen und Bewertungsmerkmale abgrenzen lassen. Diese Interaktionstypen typisieren wir anhand der Begriffe „Schutzengel“, „Heinzelmännchen“, „Informant“, „Kollege“ und „bester Freund“. Sie lassen sich drei unterschiedlichen Gruppen zuordnen: KI als Automat, KI als vielfältiger Helfer und KI als Partner.

Wir haben diese Erkenntnisse zu dem typischen Verlauf sowie zu den Einflussfaktoren von Mensch-KI-Interaktionen genutzt, um zehn Thesen für deren zukünftige Entwicklung zu formulieren. Dabei geht es nicht nur um die erfolgreiche Gestaltung heutiger Anwendungsszenarien, sondern auch um die adäquate Vorbereitung auf zukünftige Potenziale der Mensch-KI-Interaktion. Unsere Thesen beschreiben daher zum einen die generelle Entwicklung der gesteigerten Personalisierung von KI-Lösungen durch soziale Elemente, eine höhere Aufgabenvielfalt und zunehmendes Kontextverständnis. Zum anderen betrachten wir die Veränderungen bezüglich der Rollen und Aufgaben von KI, des Verlaufs von Mensch-KI-Interaktionen sowie der Implikationen für die erfolgreiche Gestaltung von künftigen KI-Anwendungen.

Weitere Informationen zu unserer Studie finden Sie auch auf den Seiten von EY.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und laden Sie ein, mit uns in einen Dialog zu treten. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen, Diskussionen und Anregungen zur Verfügung.

Kontakt:
Prof. Dr. Nils Urbach, Professur für Wirtschaftsinformatik und Strategisches IT-Management,
Universität Bayreuth